srcset=âhttps://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?quality=50&strip=all 4403w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=300%2C168&quality=50&strip=all 300w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=768%2C432&quality=50&strip=all 768w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=1024%2C576&quality=50&strip=all 1024w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=1536%2C864&quality=50&strip=all 1536w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=2048%2C1152&quality=50&strip=all 2048w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=1240%2C697&quality=50&strip=all 1240w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=150%2C84&quality=50&strip=all 150w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=854%2C480&quality=50&strip=all 854w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=640%2C360&quality=50&strip=all 640w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/06/Krasovski-Dimitri-shutterstock_1277815804_16z9.jpg?resize=444%2C250&quality=50&strip=all 444wâ width=â1024âł height=â576âł sizes=â(max-width: 1024px) 100vw, 1024pxâ>Mit dem falschen Ansatz kann Multicloud-Security zu einem riskanten Balanceakt ausarten.
Krasovski Dimitri | shutterstock.com
Eine wachsende Zahl von Unternehmen setzt inzwischen auf eine Multicloud-Strategie â in erster Linie, um Workloads genau dort auszufĂŒhren, wo es fĂŒr den jeweiligen Anwendungsfall am gĂŒnstigsten ist. Und zwar ohne zusĂ€tzliche KomplexitĂ€ten zu schaffen. Das kann diverse Vorteile realisieren, zum Beispiel in Zusammenhang mit Compliance und VerfĂŒgbarkeit. Multicloud-Initiativen können jedoch auch neue SicherheitslĂŒcken entstehen lassen, die diese Benefits im Handumdrehen wieder zunichte machen.
Sicherheit in Multicloud-Umgebungen zu gewĂ€hrleisten, ist unabhĂ€ngig von der UnternehmensgröĂe eine nicht zu unterschĂ€tzende Herausforderung. GlĂŒcklicherweise können einige relativ simple Methoden und Best Practices dazu beitragen, Angreifer fernzuhalten und Cloud-ĂŒbergreifend eine sichere, widerstandsfĂ€hige Infrastruktur aufzubauen. Welche das sind, haben wir im GesprĂ€ch mit einigen Sicherheitsexperten herausgearbeitet.
1. Zentrale AutoritÀt aufbauen
IT-Sicherheit liegt bekanntlich in der Verantwortung der gesamten Belegschaft. Dennoch macht es Sinn, ein zentrales Team (oder eine zentrale Rolle) einzurichten, das die Ăbersicht ĂŒber sĂ€mtliche Security-Angelegenheiten wahrt â und diese strategisch steuert. Dieser Ăberzeugung ist auch Trevor Young, Chief Product Officer beim Sicherheitsdienstleister Security Compass: âDieses Team beziehungsweise diese Rolle sollte koordinieren und eng mit Anwendungs-Teams und Cloud-Ownern zusammenarbeiten.â Â
Die zentrale AutoritĂ€t in Sachen IT-Sicherheit ist dafĂŒr zustĂ€ndig:
- eine umfassende Sicherheitsstrategie zu definieren,
- einheitliche Richtlinien und Standards einzuziehen,
- Cloud-ĂŒbergreifende Security-Tools auszuwĂ€hlen und zu managen, sowie
- Compliance in sÀmtlichen Cloud-Umgebungen sicherzustellen.
2. Einheitliche Governance etablieren
Ein einheitliches Security-Governance-Modell, das alle Cloud-Umgebungen umfasst und durch zentralisiertes Identity Management, Automatisierung und Policy Enforcement unterstĂŒtzt wird, ist mit Blick auf Multicloud-Umgebungen ebenfalls ratsam.  Nigel Gibbons, Director und Senior Advisor beim Sicherheitsdienstleister NCC Group, outet sich als AnhĂ€nger dieses Ansatzes und fasst seine Vorteile zusammen: âDas kann KomplexitĂ€t reduzieren und Silos auflösen. Zudem reduziert es blinde Flecken, setzt das Least-Privilege-Prinzip durch, ermöglicht es, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen und optimiert die Compliance.â
Um Risiken ĂŒber sĂ€mtliche Clouds hinweg zuverlĂ€ssig zu erfassen, empfiehlt Gibbons CISOs und ihren Teams, sich eng mit DevOps-, Plattform- und Compliance-Teams abzustimmen.
3. Scope erweitern
Wenn Sie nur auf eine Cloud setzen, liegt der Fokus meist auf dessen spezifischen Security-Tools und -Services â die Sie im Laufe der Zeit vermutlich immer besser durchdringen. Sind Sie dagegen in mehreren Clouds unterwegs, steigt das KomplexitĂ€tslevel drastisch. Denn dann gilt es nicht nur, sich mit mehreren, proprietĂ€ren Sicherheitsmodellen, Diensten und Terminologien auseinanderzusetzen, wie Security-Compass-Experte Young festhĂ€lt: âMan kann sich nicht einfach auf die nativen Tools eines Cloud-Anbieters verlassen und erwarten, dass diese alle wichtigen Aspekte abdecken. Eine Multicloud-Umgebung erfordert eine breitere, herstellerunabhĂ€ngige Strategie.â
Laut dem Experten mĂŒssen Anwender, die die Security-Tools der einzelnen Cloud-Anbieter ohne einheitliche Strategie einsetzen, mit zahlreichen Problemen rechnen â beispielweise:
- inkonsistenten Richtlinien,
- LĂŒcken in der Abdeckung oder
- Security-Events, die sich nicht Cloud-ĂŒbergreifend korrelieren lassen.
âDas ist, als hĂ€tte man diverse verschiedene Wachleute, die nicht miteinander kommunizieren, aber verschiedene Teile desselben GebĂ€udes bewachen sollen. Es kommt zwangslĂ€ufig zu SicherheitslĂŒckenâ, stellt Young in Aussicht.
4. Trust Boundary konstruieren
âHören Sie ganz generell auf damit, in Clouds zu denkenâ, empfiehlt  Steve Tcherchian, CISO beim Sicherheitsanbieter XYPRO, und erklĂ€rt: âBehandeln Sie jede Umgebung â egal ob AWS, Azure, On-Prem oder Legacy-Mainframe â als Teil einer singulĂ€ren, einheitlichen Trust Boundary und richten Sie KontrollmaĂnahmen rund um IdentitĂ€ten, DatenflĂŒsse und Kontexte ein â nicht um Plattformen.â
Anwender, die ihre Sicherheitsstrategie âpro Cloudâ konzipierten, hĂ€tten damit bereits ihre Kontrollmöglichkeiten fragmentiert und dĂŒrften sich schwertun, das wieder zu bereinigen, ist der CISO ĂŒberzeugt: âMit Clouds verhĂ€lt es sich ein bisschen wie mit Klempnerarbeit: Sicherheitsentscheider und -teams, die zu stark auf Cloud-native Tools fixiert sind, improvisieren am Ende oft abenteuerliche Lösungen, die nicht wirklich zusammenpassen und zeitnah lecken.â
5. Verantwortung ĂŒbernehmen
Obwohl Multicloud-Security nicht nur Sicherheitsentscheider angeht, ist Ensar Seker, CISO beim Threat-Intelligence-Spezialisten SOCRadar, davon ĂŒberzeugt, dass seiner Berufsgattung am Ende des Tages der wesentliche Teil der Accountability zuteil werden sollte: âLetztendlich muss der CISO sicherstellen, dass Technologie-unabhĂ€ngige Sicherheitsrichtlinien auf- sowie konsequent durchgesetzt werden und mit der Risikotoleranz des Unternehmens in Einklang stehen.â
Dabei sei insbesondere entscheidend, Silos zwischen Teams aufzubrechen und sicherzustellen, dass die Cloud-ĂŒbergreifende Transparenz unter einer einheitlichen SecOps-Funktion zentralisiert ist, so Seker. âMulticloud ist nicht nur eine Technologiestrategie, sondern sichert auch betriebliche Resilienz. Anwender sollten in Cloud-Bedrohungsinformationen investieren, die ĂŒbergreifende Angriffsmuster widerspiegeln. Zudem empfiehlt sich der Einsatz von  LaufzeitĂŒberwachung und Policy Drift Detection, um kontinuierliche Sicherheit zu gewĂ€hrleisten.â
6. Kollaborative Management-Umgebung fördern
Effektives Security-Management erfordert auch, dass Sicherheitsteams und andere wichtige Stakeholder zusammenwirken. âNur so lassen sich sĂ€mtliche MaĂnahmen auf die ĂŒbergeordneten Business-Ziele abstimmenâ, unterstreicht Brandyn Fisher, Director of Security Services bei Centric Consulting. Je nach Organisationsstruktur und KomplexitĂ€t des Anwenderunternehmens umfasse diese Zusammenarbeit in der Regel Lösungsarchitekten, Cloud-Spezialisten und Systemadministratoren, so Fisher. Er fĂŒgt hinzu: âDer effektivste Ansatz ist eine klare Aufteilung der Verantwortlichkeiten.â
In der Regel definiere das Sicherheitsteam die Anforderungen und Governance-Rahmenbedingungen, wĂ€hrend die Umsetzung ein technisches Team ĂŒbernehme, so der Chefberater. âDieser ausgewogene Ansatz schafft klare ZustĂ€ndigkeiten und fördert gleichzeitig die funktionsĂŒbergreifende Kollaboration, die fĂŒr ein umfassendes Sicherheitsmanagement in multiplen Cloud-Umgebungen erforderlich ist.â
Angesichts der rasanten Entwicklung der Cloud-Technologie könne man dabei leicht in Selbstzufriedenheit verfallen, warnt Fisher und rĂ€t: âEs ist essenziell, wachsam zu bleiben und proaktiv zu handeln. Sie sollten deshalb die Skills Ihrer Teams im Rahmen von Branchenkonferenzen, Schulungen und der aktiven Beteiligung an Experten-Communities kontinuierlich weiterentwickeln.â
7. Einheitliche Response-Strategie einziehen
Eine einheitliche, bedrohungszentrische Detection-and-Response-Strategie die in allen Cloud-Umgebungen funktioniert, ist nach Auffassung von Mitchem Boles, Field CISO beim Plattformanbieter Intezer, ein wirksames Mittel, um selbst die raffiniertesten Angreifer abzuwehren: âIndem sie Warnmeldungen und Verhaltensmuster von AWS, Azure, Google Cloud Platform und anderen Anbietern in einem zentralisierten System korrelieren, können sich Sicherheitsteams auf echte Bedrohungen fokussieren, statt von Warnmeldungen erschlagen zu werden.â
So ermögliche dieser Ansatz den Security-Teams, schneller zu reagieren und parallel den manuellen Aufwand fĂŒr die Triage in komplexen Umgebungen reduzieren, hĂ€lt Boles fest.
8. Cloud-Zugriff kontrollieren
Geht es nach Jaymes David, Chief Technology Evangelist beim Digital-Workplace-Anbieter Kasm Technologies, sollte Ihr Fokus vor allem darauf liegen, die AngriffsflÀche Ihrer Multicloud-Umgebung zu reduzieren.
âBeschrĂ€nken Sie den Zugriff auf Cloud-Ressourcen durch kurzlebige, isolierte Sitzungen. Das minimiert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Malware im System halten kann oder sich jemand unbefugt Zugang verschafft. Sitzungsaufzeichnungen, SIEM-Integration, DLP oder Wasserzeichen tragen zu einem starken Sicherheitskonzept bei, das nachverfolgbar, durchsetzbar und ĂŒberprĂŒfbar istâ, so der Evangelist. (fm)
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