Der Sicherheitsvorfall bei SonicWall ist umfangreicher als bisher angenommen.
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Am 17. September gab der Security-Anbieter SonicWall bekannt, dass Cyberkriminelle Backup-Dateien entwendet hĂ€tten, die fĂŒr die Cloud-Sicherung konfiguriert waren. Damals behauptete das Unternehmen, der Vorfall sei auf âweniger als fĂŒnf Prozentâ der Kunden beschrĂ€nkt. Nun muss der Firewall-Anbieter einrĂ€umen, dass âalle Kundenâ, die die MySonicWall-Cloud-Backup-Funktion nutzten, von dem Vorfall betroffen sind.
Folgen des Angriffs
Die gestohlenen Dateien enthalten dem Unternehmen zufolge verschlĂŒsselte Zugangsdaten sowie Konfigurationsdaten. âObwohl die VerschlĂŒsselung weiterhin besteht, könnte der Besitz dieser Dateien das Risiko gezielter Angriffe erhöhenâ, mahnt SonicWall in seiner Mitteilung.
Auch der Sicherheitsspezialist Arctic Wolf warnt vor den Folgen des Vorfalls. âFirewall-Konfigurationsdateien speichern sensible Informationen, die Bedrohungsakteure als Zugang zum Netzwerk eines Unternehmens nutzen könnenâ, erklĂ€rt Stefan Hostetler, Threat Intelligence Researcher bei Arctic Wolf.

