srcset=âhttps://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?quality=50&strip=all 4576w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=300%2C168&quality=50&strip=all 300w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=768%2C432&quality=50&strip=all 768w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=1024%2C576&quality=50&strip=all 1024w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=1536%2C864&quality=50&strip=all 1536w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=2048%2C1152&quality=50&strip=all 2048w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=1240%2C697&quality=50&strip=all 1240w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=150%2C84&quality=50&strip=all 150w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=854%2C480&quality=50&strip=all 854w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=640%2C360&quality=50&strip=all 640w, https://b2b-contenthub.com/wp-content/uploads/2025/07/Wachiwit-shutterstock_1453251818-NR_16z9.jpg?resize=444%2C250&quality=50&strip=all 444wâ width=â1024âł height=â576âł sizes=â(max-width: 1024px) 100vw, 1024pxâ>Das Support-Ende fĂŒr Office 2016 und 2019 naht. Wie stehtâs um Ihre Makro-Richtlinien?
Wachiwit | shutterstock.com
Das bevorstehende Ende des Lebenszyklus von Windows 10 hĂ€lt die IT-Teams in Unternehmen derzeit auf Trab. Allerdings stehen weitere wichtige End-of-Life-Termine fĂŒr Microsoft-Produkte an, die IT- und Security-Teams auf dem Zettel haben sollten.
Denn im Oktober endet sowohl der Support fĂŒr Office 2016 und 2019 als auch der fĂŒr Exchange 2016 und 2019. Und wie bei jeder Migration mĂŒssen die Auswirkungen einer Umstellung methodisch getestet werden, um die geschĂ€ftlichen Folgen zu ermitteln. Oft sind es dabei Prozesse, Makros und andere Automatisierungsmethoden, die Unternehmen dazu zwingen, erst einmal an einer Ă€lteren Plattform festzuhalten. Doch auch Anwender, die sich dazu entschlieĂen, dem Microsoft-Ăkosystem den RĂŒcken zu kehren (und etwa auf Open-Source-Office-Plattformen umsteigen wollen), mĂŒssen sich auf Migrationsprobleme einstellen â insbesondere in Zusammenhang mit Makros. Â
In diesem Artikel lesen Sie:
- welche Sicherheitsrisiken Office-Makros bergen, und
- welche MaĂnahmen Sie (unter Windows und macOS) ergreifen sollten, um sich zu schĂŒtzen.
Wie Office-Makros die Sicherheit gefÀhrden
Makros können einen Mehrwert fĂŒr bestimmte GeschĂ€ftsprozesse bieten, aber auch schĂ€dliche Wirkung entfalten. Sie lassen sich in sechs Kategorien einordnen:
- Bösartiger Code: Makros können Skripte enthalten (oft in Visual Basic for Applications geschrieben), die automatisch ausgefĂŒhrt werden, sobald ein Dokument geöffnet wird. Die Angreifer, die den Code in die Makros einbetten, wollen damit in erster Linie Daten stehlen, Dateien beschĂ€digen oder die Kontrolle ĂŒber Systeme ĂŒbernehmen.
- Malware: Bösartige Makros sind ein hĂ€ufiger Vektor fĂŒr Malware (inklusive Ransomware). Einmal ausgefĂŒhrt, weitet die schĂ€dliche Software ihren Wirkungskreis schnell auf weitere Dokumente, Templates und Systeme aus.
- Kontrollumgehung: Angreifer nutzen Makros auch, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen und sich so unbefugten Zugriff auf Systeme und Netzwerke zu verschaffen. Das kann unter anderem Datendiebstahl- oder SpionageaktivitĂ€ten TĂŒr und Tor öffnen.
- Social Engineering: Schadhafte Makros werden hĂ€ufig ĂŒber Phishing-E-Mails verbreitet. Das Ziel ist es dabei, die Benutzer dazu zu verleiten, Makros zu aktivieren, weil sie das angehĂ€ngte Dokument fĂŒr vertrauenswĂŒrdig halten.
- Fileless-Angriffe: Einige makrobasierte Bedrohungen werden vollstĂ€ndig im Arbeitsspeicher ausgefĂŒhrt und sind daher mit herkömmlicher Antivirus-Software nur schwer zu erkennen.
- Insider-Bedrohungen: Selbst vertrauenswĂŒrdige Benutzer können (unter UmstĂ€nden versehentlich) bösartige Makros verbreiten, indem sie Dokumente weitergeben oder Code aus nicht verifizierten Quellen nutzen.
Windows und Office sollten von IT-Teams entsprechend konfiguriert werden, um die Benutzer vor bösartigen Makros zu schĂŒtzen. Unternehmen die Workflow-bedingt auf Makros angewiesen sind, sollten sich mit dem Thema Attack Surface Reduction (ASR) auseinandersetzen (siehe nĂ€chster Absatz) â oder modernere Automatisierungsalternativen wie etwa Power Automate oder Microsoft Graph in Betracht ziehen.
LibreOffice birgt im Ăbrigen ganz Ă€hnliche Risiken und möglicherweise noch weitere. Denn die Endbenutzer werden nicht in gleichem MaĂe wie bei Microsofts Office-Produkten vor nicht vertrauenswĂŒrdigen Dateien mit integrierten Makros gewarnt, die ĂŒber das Internet empfangen werden.
Makro-SicherheitsmaĂnahmen
Attack Surface Reduction unter Windows
ASR-Regeln zu implementieren, kann den Impact der allermeisten bösartigen Makros abmildern. ASR ist nicht erforderlich, falls Sie Makros in Ihrem Unternehmen vollstÀndig deaktiviert haben. Wenn nicht, sollten Sie unbedingt sicherstellen,
- alle Office-Anwendungen zu blockieren, damit diese keine untergeordneten Prozesse starten können.
- potenziell verschleierte Skripte zu blockieren.
- JavaScript oder VBScript zu blockieren, wenn heruntergeladene Executables gestartet werden.
- Office-Anwendungen zu blockieren, die ausfĂŒhrbare Inhalte erstellen wollen.
- Win32-API-Calls von Office-Makros zu blockieren.
- erweiterten Ransomware-Schutz einzusetzen.
Bösartige Makros ausschalten unter macOS
Office unter macOS bietet ebenfalls Tools, die einen besseren Schutz vor bösartigen Makros gewĂ€hrleisten sollen. Beispielsweise nutzt das Apple-Betriebssystem eine integrierte Sandbox, um den Schaden zu begrenzen, den ein potenziell bösartiges Dokument anrichten kann. Das ist allerdings kein Grund, sich in Sicherheit zu wiegen. SchlieĂlich ist auch kriminellen Hackern bewusst, dass Unternehmensnetzwerke  zunehmend aus Windows- und Mac-GerĂ€ten bestehen. Deshalb empfiehlt es sich, auch auf der Mac-Plattform sĂ€mtliche zur VerfĂŒgung stehenden Schutzmöglichkeiten zu nutzen.
Insbesondere sollten Sie,
- das VBA-Objektmodell deaktivieren.
- Visual-Basic-Systembindungen deaktivieren.
- Visual Basic-Bibliotheksbindungen deaktivieren.
- Visual Basic-Pipe-Bindungen deaktivieren.
- Visual Basic deaktivieren, das AppleScript aufruft.
(fm)
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